Gruppenbild am Schloß
© Cornell Paasche
Rheinsberger Rhin
© Heiner Majewski
Großer Bussensee
© Heiner Majewski
Landschaft bei Rheinsberg
© Heiner Majewski
Rheinsberger Leuchtturm
© Heiner Majewski
Gruppe am Leuchtturm
© Heiner Majewski
Schloßpark Rheinsberg
© Cornell Paasche
Schwedeneisbecher
© Heiner Majewski
Die RainbowHikers waren wandern:
Brandenburg (OPR) – RainbowHikers – Unterwegs im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land zwischen Rheinsberg und ZechowDie Tour war am 27. Juli 2025
Wanderleiter: Heiner Majewski
Der Link zur Tour bei
Komoot.Wanderstrecke: etwa 15,7 Kilometer
Teilnehmer inkl. WL: 12
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Heute folgen eine Wanderin und zehn Wanderer Heiner von den RainbowHikers (
https://www.rainbowhikers.de) durch das Stechlin-Ruppiner Land.
Wir starten unsere Tour gegen 9.15 Uhr an der Bushaltestelle Bahnhof Rheinsberg und wandern zunächst auf dem Weg Zur Rhinbrücke zum Rheinsberger Rhin, den wir überqueren. Weiter geht es durch die Siedlung und auf der Lindenallee zur Untermühle. Die Mühle beherbergt heute ein Kinderheim für psychologische Betreuung. Nächste Station ist die Försterei Berkholzofen. Nebenan finden wir einen Wasserwanderrastplatz am Rhin, den wir hier hier noch einmal überqueren.
Wir wandern weiter durch den Wald, zum Teil auf undokumentierten Wegen und entdecken eine im Kartenmaterial nicht eingetragene Brücke über den Rhin, den wir hier schon wieder überqueren. Über das Feld haben wir nun einen schönen Blick auf Zechow mit seiner Kirche. Und es geht weiter durch den Wald, und wir entdecken den Kleinen Bussensee. Das heißt, eigentlich sehen wir ihn ja gar nicht, ein dichter Birkenwald verdeckt den See. Wir passieren die Hellberge und erreichen den Großen Bussensee, den wir zum Teil umrunden. Hier lassen die Birken ab und zu einen Blick auf den See zu.
Und dann kommen wir zum nächsten Highlight, dem Rheinsberger Leuchtturm. Der Wartturm wurde um 1795 auf einer Sichtachse zum Schloß Rheinsberg errichtet. Es gibt eine Legende, nach der Kronprinz Friedrich II. den Turm errichten ließ, um rechtzeitig die Ankunft des Königs erfahren zu können. Aber 1795 wohnte Friedrich schon nicht mehr in Rheinsberg. Am Turm machen wir eine längere Pause, ein Tisch mit zwei Bänken ist der ideale Platz dafür.
Am Hotel „Zum Rheinsberger Leuchtturm“ und an der Holländerwindmühle vorbei erreichen wir dann wieder Rheinsberg. Durch das Tor betreten wir den Schloßpark, der größtenteils durch den Prinzen Heinrich, den Bruder Friedrichs, gestaltet wurde. Hier finden wir auch die abgebrochene Pyramide, das Mausoleum Heinrichs. Eine französische Inschrift erzählt ein wenig aus dessen Leben.
Und dann wenden wir uns dem bekannten Schloß Rheinsberg zu. Die heutige Gestalt haben wir auch Prinz Heinrich zu verdanken, der hier alles nach seinen Vorstellungen anlegen ließ. Und noch ein „Geheimnis“ entdecken wir hier: Die Stadt Rheinsberg liegt gar nicht am Rheinsberger See. Es ist der Grienericksee, an dem das Schloß steht. Nebenan das ehemalige Kavaliershaus beherbergt heute das Schloßtheater.
Wir folgen nun der Uferpromenade und erreichen das Café „Tucholsky“, in dem auf der Terrasse noch genügend freie Plätze für uns sind. Hier gibt es Kaffee und Kuchen und Eis. An der kleinen Eismanufaktur vorbei laufen wir dann zur Laurentiuskirche und zum Markt. Über den Triangelplatz machen wir uns auf den Weg zurück zum Bahnhof, den wir gegen 15.15 Uhr erreichen. Gegen 15.36 Uhr fährt uns der Bus 764 zurück nach Neuruppin. Mit zwanzigminütiger Verspätung bringt uns der RE6 vom Bahnhof Rheinsberger Tor zurück nach Berlin.
Insgesamt war das eine schöne Wanderung auf meist naturbelassenen Waldwegen durch die verschiedensten Waldarten. Das Wetter war heute trocken, zeitweise schien sogar die Sonne und es war angenehm warm, wenn auch etwas schwül.
Hier kommen noch die Aufzeichnungen einiger Mitwanderer:
Achim:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2441088113
Andreas:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2441873581
Manfred:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2441091002